
Ein düsterer Film über Vater und Sohn auf der Flucht – in dieser Kurzversion der Geschichte klingt es, als läge dem Film “Last Ride” ein ähnliche Geschichte zugrunde wie der beeindruckenden Literaturverfilmung “The Road” (nach dem Roman von Cormack McCarthy). Doch die grenzenlose Vaterliebe, die wir in der filmischen Dystopie “The Road” sehen und den Vater mit letzter Kraft seinen Sohn in den vermutlich rettenden Süden bringen lässt, ist hier in einem zeitlosen Gegenwartsdrama vielfach gebrochen und tritt auf verstörende, widersprüchliche Weise zutage.
Wir wissen zunächst nicht, warum Kev mit seinem 10jährigen Sohn Chook unterwegs ist und was das Motiv für die Flucht ist. Erst als er sich an einer Tankstelle die Haare stutzt und danach den weißen Pickup mit abmontierten Nummernschildern zwischen alten Autos stehen lässt, wird offensichtlich, dass es einen düsteren Grund gibt für das rastlose Unterwegssein: Chook fragt Kev nach Weiterlesen
















