Yellow & Green / Baroness

Für den geneigten Hörer, der Baroness bisher nicht kannte oder sie mit der Einordnung als Progessive-Metal-Band vorab aus dem Kanon der eigenen musikalischen Vorlieben ausschloss, könnte das dritte, in drei Jahren entstandene Album Yellow & Green eine durchaus geeignete Eintsiegsdroge sein. Virtuos, mit durchaus METALischem Impetus, aber auch deutlich erkennbaren Weiterlesen

Driving towards the daylight / Joe Bonamassa

Mit “Driving towards the daylight” legt der 1977 geborene Bluesrock-Gitarrist und -Sänger sein mittlerweile elftes Studioalbum vor. Während er zuletzt mit dem komplett gecoverten Album “Don’t explain” zusammen mit der Sängerin Beth Hart brillierte, legt er auf dem neuen Album auch vier eigene Kompositionen vor, die sich neben neuinterpretierten Stücken wie etwa “New Coat of Paint” von Tom Waits, “Who’s Been Talking?” von Chester Burnett oder “Lonely Town Lonely Street” von Bill Withers behaupten müssen. Und das gelingt durchaus: nach dem Weiterlesen

III / Chickenfoot


Nein, dies ist eigentlich nicht die dritte, sondern erst die zweite Platte von Chickenfoot (auf Jargsblog findet man die erste Scheibe hier), jener 2008 gegründeten Rockformation mit Sammy Haggar und Bassmann Michael Anthony von Van Halen, dem furiosen Gitarrengenie Joe Satriani und Chad Smith (Red Hot Chili Peppers) am Schlagwerk. Aber wenn man “III” gehört hat, kommt umgehend der Wunsch nach einer weiteren Scheibe auf: bester Hard Rock, der einem unwiderstehlich in die Weiterlesen

A Kiss Before You Go / Katzenjammer

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In Deutschland wurde die 2005 gegründete norwegische All-Women-Band ja erst verspätet bekannt, denn ihr erstes und bereits auf Jargsblog gefeiertes Album “Le Pop” erschien in Deutschland erst mit über einem Jahr Verspätung. Die nach der Comicserie “The Katzenjammer Kids” benannte Band legt mit “A Kiss Before You Go” nun eine fulminante zweite CD vor: auch hier begeistern Katzenjammer mit virtuoser Musik, die von Weiterlesen

Rome / Danger Mouse & Daniele Luppi. Starring Jack White & Norah Jones

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Musik kann weite Räume eröffnen, einen komplett aus der Zeit schleudern und im besten Sinne anachronistisch sein. Mit “Rome” hat der umtriebige Produzent Brian Joseph Burton alias Danger Mouse ein gigantisches akustisches Erlebnis vorgelegt, das aus unserer durchdigitalisierten Welt fällt, komplett analog mit Technik und Instrumenten der 70er Jahre live eingespielt wurde und sich als Hommage an die Weiterlesen

Hest / Kakkamaddafakka

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Norwegen ist – musikalisch betrachtet – das England der 2010er Jahre. Warum? Weil aus diesem Land einfach unglaublich gute Musik kommt. Da gibt es zum Beispiel die Kings of Convenience … die hier nur deshalb eine Rolle spielen, weil Erlend Oye von KoC auch als Produzent arbeitet. Und als solches das zweite Album der norwegischen Independent-Band “Kakkamaddafakka” herausgebracht hat. Ok, der Name der Band klingt für deutsche Ohren jetzt vielleicht nicht unbedingt soo Weiterlesen

Zaz / Zaz

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Jarg neigt ja manchmal zu Extremen. So trinkt er schon seit Wochen – obwohl bekennender Kaffee- und Pepsi-Light-Junkie – keine koffeinhaltigen Getränke. Oder er isst wochenlang morgens original Porridge zum Frühstück zum Grausen seiner gesamten Familie. Auch bei Musik hat Jarg so seine Extreme: so gibt es immer wieder Alben, die über Wochen Jargs mobiles Musikspielgerät respektive dessen Ausgabefunktionen über die Ohrschnittstelle nicht nur dominieren, sondern geradezu okkupieren.
So wie bei diesem Album der französischen Musikerin Zaz alias Isabelle Geffroy, die – seit dem Studium in der Strassenmusik und im Cabaret verwurzelt – einen wunderbaren Stil zwischen Weiterlesen

Satriani, Joe: Joe Satriani

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Auf Joe Satriani bin ich durch die wunderbare Band Chickenfoot gekommen, in der er mitspielt. In der öffentlichen Bibliothek fand ich dann auch gleich diese 1995 veröffentlichte Scheibe, in der neben dem 1956 geborenen und seit den 80er Jahren zur Gitarrenlegende gereiften Satriani Andy Fairweather (Rhythmusgitarre), Nathan East (E-Bass-Bass) und Manu Katche (Drums) mitspielen. Eine wunderbare, ohne grosses technisches Gedöns produzierte Scheibe, deren Qualität sich Weiterlesen

400 Besprechungen für Bücher, Filme und Musik auf Jargsblog!

Mit der Besprechung von John Harts “The Last Child” weist Jargsblog mittlerweile 400 Besprechungen für Bücher, Filme und Musik auf. Die nächsten einhundert Empfehlungen sind Weiterlesen

Life is sweet! Nice to meet you! / Lightspeed Champion

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Es dauert ja immer, bis ich meine CD-Stapel durchgehört habe … und so habe ich mir das im Februar 2010 erschienene zweite Album “Life is sweet! Nice to meet you!” von Lightspeed Champion alias Devonté Hynes erst heute am Neujahrstag beim Rennen um den Zoo über die Ohrschnittstelle ins Hirn geladen – und war begeistert von der Virtuosität des 1985 in Houston, Texas geborenen und in England aufgewachsenen Sängers und Songschreibers, der von Kreativität geradezu überzuschäumen scheint. Da werden gerne mal instrumentale Zwischenspiele eingeschoben oder es wird eine geradezu klassische Klavieretüde zelebriert, da gibt es wunderbaren melancholisch-pathetischen Kammerpop wie in “Smooth day (at the library)” mit traurigen Weiterlesen

Jargsblog feiert im Dezember: Mehr als 333 Beiträge …

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… auf Jargsblog, den Monat mit den meisten Klicks seit dem Start von Jargsblog im Februar 2010 und eine kleine Erdmöbel-Klickeuphorie, die die Zugriffszahlen auf Jargsblogbeiträge glatt verdoppelte. Vielen Dank für die freundlichen Kommentare der letzten Wochen, eine schöne Weihnachtszeit und guten Rutsch!

Bonamassa, Joe: Black rock

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Wenn der eigene Vater ein Gitarrengeschäft betreibt, hat das wohl einigen Einfluss auf den möglichen späteren Lebensweg. Bei Joe Bonamassa war das ganz sicher so, den schon mit vier Jahren lernte hörte er Musik der Bluesrock-Urgesteins Stevie Ray Vaughan und lernte auf einer Sonderanfertigung das Gitarrenspiel, stand mit 12 Jahren im Vorprogramm von B. B. King auf der Bühne und hatte zwei Jahre später bereits Weiterlesen

Feist, Leslie: Let it die

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Introvertierte, zarte Songs mit Geschichten über das Leben und die Liebe, darunter neben den 6 Coverversionen (Bee Gees, Francoise Hrdy, Sexsmith) 5 eigene Songs. Die Stimme von Leslie Feist beherrscht alle Nuancen von Weiterlesen

Laura Veirs: July Flame

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Unscheinbar und unprätentiös kommt Laura Veirs, die 37jährige Songwriterin aus Oregon, daher. Doch affektive Auftritte wie manches Gesangssternchen hat die bebrillte Musikerin und studierte Geologin auch nicht nötig, bringt sie doch mit Weiterlesen

Hawley, Richard: Truelove’s Gutter

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Seltene Instrumenten wie Glasharmonika, Waterphone oder Cristal Baschet tauchen in Richard Hawleys 2009 veröffentlichtem Album “Truelove’s Gutter” auf, auf dem er Musik macht, wie er sie schon immer jenseits kommerzieller Interessen machen wollte. Mit mal opulenter, mal minimalstischer Instrumentierung und Hawleys sonorem Bariton ist daraus ein Weiterlesen

Broken Bells: Broken Bells

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James Mercer (The Shins) und Brian Burton (Danger Mouse, Gnarles Barkley) sollen sich gelangweilt und kurzerhand das Projekt Broken Bells eingeläutet haben. Entstanden ist ein wunderschönes, leichtes und lässiges Album, zeitlos, ruhig. Handgemacht erscheinende Musik ohne Weiterlesen

Chickenfoot: Chickenfoot

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Schlicht in Schwarz kommt das Jewel-Case der CD von Chickenfoot daher, einer 2008 in Mexiko gegründeten Rockformation. Doch legt man die CD ein und hat man ausserdem schon länger nichts von Van-Halen gehört, durchaus ein Faible für Metallica, die Red Hot Chilli Peppers, gar Led Zeppelin und andere eher härtere Rocker, dann geht einem die Scheibe vom ersten Ton ans ins Weiterlesen

Katzenjammer: Le Pop

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Katzenjammer muss nicht schlimm sein – dieser hier in Form von “Le Pop” ist Musik wie ein Nachmittag in einem abgefahrenen Zirkus, ein Abend in einer Nebenstrassen-Bar, ein Tag auf einem leicht verwahrlosten Weiterlesen

White, Simone: Yakiimo

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“Yakiimo” steht im Japanischen für “gegrillte Süsskartoffel”. Was kulinarisch recht schmackthat klingt, trifft in akkustischer Hinsicht auf das hörenswerte Album gleichen Namens zu: Simone Whites zweites Album ist zwar von Country und Folk beeinflusst, entfaltet aber mit einer reduzierten, zurückhaltenden Instrumentierung – Geige, Bass und die von White gespielte Gitarre – einen ganz eigenen Weiterlesen

Williams, Holly: Here with me

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Wer als Großvater die mit 29 Jahren gestorbene Legende Hank Williams und auch noch andere enge Verwandte hat, die den Nashville-Sound geprägt haben, könnte leicht in die gleiche Schublade gesteckt werden. Doch Holly Williams macht ihr Weiterlesen

Magnolia Electric Co.: Josephine

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Ein wenig fühlt man sich zurückversetzt in den Sound der späten 60er und frühen 70er Jahre, an Scott McKenzie, die Eagles oder den frühen Neil Young, wenn man sich das Album “Josephine” von Magnolia Electric Co. anhört. Ein Album ohne großen Bombast, sondern Weiterlesen

Feist: The Reminder

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Akustische Gitarre, Banjo, Vibraphon, Klavier und Saxophon, Schlagzeug, Handklatschen, Vogelstimmen, Lokgeräusche, gelegentlich orchestrale Verstärkung und Gesang – aus diesen Zutaten mischt die geniale kanadische Songwriterin Leslie Feist auch auf The Reminder Songs mit unvergleichlichem Sound, mal Weiterlesen

Cooder, Ry: Anthology – The Ufo has landed

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Seit über dreissig Jahren ist Ry Cooder, vom Blues her kommend, dabei und begeistert mit der Virtuosität und Verwandlungsfähigkeit seiner Musik, die sich aus vielen Einflüssen speist. Seine Werke haben über die Jahre eine Unmenge von Stilen aufgenommen – vom Vaudeville über Weiterlesen