Wir haben es satt! : Warum Tiere keine Lebensmittel sind / hrsg. v. Iris Radisch, Eberhard Rathgeb

“Denken Sie manchmal über den Wert eines Tierlebens nach – falls dieser Wert überhaupt existiert? Denken Sie auch darüber nach, dass diese Tiere leiden müssen – falls sie denn leiden? Und welche ethischen Grundsätze erlauben es Ihnen, das Fleisch dieser Tiere nicht nur zu essen, sondern sogar zu genießen [...]? Falls Sie aber schon meine Einwände nicht verstehen und die vorangegangene Überlegung eher für eine törichte Nabelschau halten, wo seheh Sie die innere Berechtigung für diese Gleichgültigkeit? Genauer gesagt, ist Ihre Weigerung, darüber nachzudenken, das Resultat eigenen Denkens oder nur der schlichte Unwille, darüber nachzudenken?” (aus David Foster Wallace: Am Beispiel des Hummers. -Zitiert nach: Wir haben es satt!, S. 186)

Die Frage, ob man Fleisch essen solle, ob es rechtens ist, ein Tier seines Lebens zu berauben, ist uralt. Iris Radisch udn Eberhard Rathgeb haben sich zu einer Zeit, in der Vegetarismus und der Verzicht auf Fleisch längst gesellschaftsfähig, sich die Verbrechen an Tieren aber keineswegs gemindert haben, ein Buch geschrieben, dass sich gegen den Fleischverzehr wendet und über viele mit dem Töten und Verzehren von Tieren verbundene Fragen reflektiert (wie viele andere) und gleichzeitig ihr Thema geschickt mit Weiterlesen

Zitat am Freitag : Roger Willemsen über die durchwachte Nacht und die Idee vom guten Leben

“Und wenn man sie dann hinter sich lässt, im Morgengrauen heimkehrt, berauscht, nachdem man mit den anderen auf einer Parkwiese zuletzt nur noch lagerte und palaverte, wird daraus im Zurückblicken etwas wie eine Wiederentdeckung des Menschen. Alle wollten an diesem Abend Weiterlesen

Zitat am Freitag: Jeremy Bentham über Tiere und Ethik


“Der Tag könnte kommen, an dem die übrigen Kreaturen jene Rechte erlangen werden, die man ihnen nur von tyrannischer Hand vorenthalten konnte. Die Franzosen haben bereits entdeckt, dass die Schwärze der Haut kein Grund dafür ist, jemanden schutzlos der Laune eines Peiniger auszuliefern. Es mag der Tag kommen, da man erkennt, dass die Zahl der Beine, der Haarwuchs oder das Weiterlesen