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Pehnt, Annette: Insel 34

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Eine Studentin hegt seit Kindertagen eine Leidenschaft für die letzte von 34 namenlosen, durchnummerierten Inseln vor ihrer heimatlichen Küste: die Insel wurde noch nie betreten, doch die Erzählerin fühlt sich auf geheimnisvolle Art von ihr angezogen. Sie bricht „bei Nacht und Nebel“ auf, um ihren Sehnsuchtsort zu erreichen. Dabei begegnet auf den Inseln Stätten des Verfalls, lässt sich von bizarren Werbungsriten verknorzter Torfstecher ebenso wenig beirren wie von Sondermüllsammlungen und dem ersten Geliebten. Schliesslich verabschiedet sich auch ihr Laptop, doch die hartnäckige Verfolgung ihrer Inselutopie mündet in der Abnabelung von der überfürsorglichen Eltern und dem Erwachsenwerden.

Von Annette Pehnt lakonisch, oft ironisch erzählt, gewinnt Insel 34 im Verlauf der Erzählung immer mehr an Faszination, gibt doch nie ihr Geheimnis preis und bleibt Ziel der Träume einer zur Frau gereiften Heldin. Ein wunderbares, wahrhaft literarisches Buch. Kann man gerne zweimal lesen!

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