Startseite » Scheibenwelt » Musik » Alternative Metal » Yellow & Green / Baroness

Yellow & Green / Baroness

Für den geneigten Hörer, der Baroness bisher nicht kannte oder sie mit der Einordnung als Progessive-Metal-Band vorab aus dem Kanon der eigenen musikalischen Vorlieben ausschloss, könnte das dritte, in drei Jahren entstandene Album Yellow & Green eine durchaus geeignete Eintsiegsdroge sein. Virtuos, mit durchaus METALischem Impetus, aber auch deutlich erkennbaren Anleihen an 70er-Jahre-Rock, Progressive Rock, Glam Rock und ein wenig New Wave, verbunden mit dem einen oder anderen Hauch von The Cure und U2 (Little Things“, „Sea Lungs“), Sting und Clapton („Stretchmarker“) gar einer zarten Prise der Fleet Foxes („Twinkler“). Sehr schön der auf das Wesentliche eingedampfte „Foolsong“, dem das subkutan dröhnend ausklingende „Collapse“ folgt.

Der reine Metalpurist wird sich vielleicht grausend abwenden und sich – die CD als Gemischtwarenladen abqualifizierend – anderen Bands zuwenden. Mag sein, dass „Yellow & Green“ einmal nicht als das Album von Baroness in die Musikgeschichte eingehen wird, an dem sich alle anderen messen lassen müssen. Aber für den Baronessneuling ist es ein guter Einstieg, zeigt es doch in nuce die musikalische Kreativität der Musiker aus Savannah, Georgia. Für den perfekten musikalischen Genuss empfiehlt Jargsblog eine sonntagmorgendlich leere Autobahn, einen rottigen 77er Passat, weit geöffnete Fenster und die Einstellung auf Maximum für Bass und Lautstärke!

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s