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Fips der kleine Nasenbär / Sybille Hein

„Weil Fips, der kleine Nasenbär,
furchtbar gern ein Flugtier wär,
sammelt er schon lange Zeit
für ein buntes Federkleid“

Es gibt einige Illustratorinnen und Illustratoren von (Kinder)Büchern, die ich besonders schätze: zu ihnen zählt Sybille Hein, die einen ganz eigenen Stil entwickelt hat und dazu auch noch sprachlich ansprechende Worte findet. Deshalb freue ich mich über jedes neue Buch von oder mit ihr – so wie über dieses und seine gereimte, bebilderte Geschichte:
Fips, der kleine Nasenbär aus dem Zoo, hat nur einen großen Traum: fliegen zu können. Dafür tut er alles: er sammelt Federn, nimmt Flugunterricht bei Fräulein Eule, lässt sich auch von der lästernden Hyäne nicht beirren und steht schliesslich, unterstützt von allen Tieren, vor dem großen Augenblick kurz vor dem Start:

„Seht! Die Startbahn schwankt heran,
reicht, soweit man blicken kann
Der Tower meldet: ‚Himmel leer
heute wenig Flugverkehr.‘

Der Affe funkt den Tower an,
verkündet, dass Fips starten kann.
‚Am Boden alles vorbildlich.
Lotse an Tower: melde dich!‘
Tower an Lotse: ‚ Yes, allright
Hier die genaue Abflugzeit …

So geht es weiter, bis Fips endlich abhebt und seinem Sehnsuchtsziel Südamerika entgegenfliegt. Die Tiere aber bleiben versonnen und träumend zurück, und selbst die „Hyäne verdrückt ’ne kleine Kuller-Träne“.

Mit „Fips der kleine Nasenbär“ hat Sybille Hein wieder ein wunderbar witzig illustriertes kleines Bilderbuchkunstwerk vorgelegt, humorvoll und mit sicherem Gespür für Reim und Sprachklang erzählt. Eine schöne Geschichte über Träume und Abenteuer für kleine und große Leute ab etwa drei Jahren.

6 thoughts on “Fips der kleine Nasenbär / Sybille Hein

    • Das stimmt. Ich habe sowieso ein Faible für Sybille Hein und ihre Art, zu zeichnen und zu erzählen. Daher durfte „Fips“ hier nicht fehlen.
      Herzlich grüsst
      Jarg

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    • Das kann man auch gut frische Erstleser selber lesen lassen, wenn die Spaß an schönen Reimen und einer humorvollen Geschichte haben. Zum Vorlesen ist es in dem Alter auch noch gut, weil kurzweilig, gut gedichtet, witzig und mit einer schönen „Botschaft“.

      Gefällt mir

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