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Hit & Run / Regie und Drehb.: Dax Sheperd. Darst.: Dax Sheperd, Kristen Bell, Tom Arnold, Bradley Cooper [u.a.]

Charlie Bronson war unter anderem Namen beteiligt an Raubüberfällen, lebt aber jetzt im Zeugenschutzprogramm. Zusammen mit seiner Freundin Annie Bean, die einen Doktorgrad in gewaltfreier Kommunikation besitzt und wenig von seinem Vorleben weiß, lebt er ein beschauliches und ruhiges Leben. Doch dann bekommt Annie einen Ruf an die University of California und bringt damit Charlie in Bedrängnis: er würde bei einem Umzug nicht nur das Zeugenschutzprogramm gefährden, sondern auch auf seine alten Kumpels treffen, die noch eine Rechnung mit ihm offen haben.

Trotzdem beschliesst Charlie, Annie allen Gefahren zum Trotz mit seinem restaurierten, hochgetunten 1969er Lincoln Continental nach Los Angeles zu fahren. Dummerweise gefällt das Annies Ex-Freund nicht: er verfolgt die beiden und verrät den Ganoven, wo Charlie sich aufhält. Auch der völlig unfähige, stockschwule und für Charlies Schutz verantwortliche Randy Anderson folgt den beiden, Eine wilde automobile Hetzjagd durch Kalifornien beginnt …

Es gibt Filme zum Nachdenken und Filme zum Spaßhaben. Dieser Film ist ganz eindeutig einer der letztgenannten Sorte. Furios inszeniert, stehen in der Geschichte wilde Autojagden, schräger Witz und rasante körperbetonte Situationskomik. Unwillkürlich fühlt man sich an Filme wie „Cannonball run“ oder „Smokey and the Bandit“ erinnert, versetzt in die Gegenwart. Spannend, witzig und mit liebevoll gezeichnetene Figuren vom fiesen Kleingangster Alex (Bradley Cooper) bis hin zum diletantischen US-Marshal (Tom Arnold), der am Ende sein Glück findet,langweilt der solide gemachte Film mit seinen aberwitzigen Stunts und schnellen Wortwechseln keine Sekunde und garantiert 96 Minuten besten, relativ unblutigen Popcornkino-Spaß. Und nein, der Film hat keine Botschaft, erklärt einem nicht den Sinn des Lebens oder die Frage des Rosinenbrötchens, ob es ein Leben vor dem Teig gibt – macht aber Laune. Auch das muss mal sein.

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