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Zitat am Freitag: Haiku von Bashō

Am uralten Teich
springt ein Frosch vom Uferrand
Ein Ton im Wasser.

furuike ya
kawazu tobikomnu
mizu no oto

Matsuo Bashō, japanischer Dichter und Haiku-Meister (jap. 松尾 芭蕉, Matsuo Bashō; * 1644 in Akasaka, Provinz Iga (heute: Akasaka, Ueno, Iga, Präfektur Mie); † 28. November 1694 in Ōsaka),

Quelle: Onlinekunst

9 thoughts on “Zitat am Freitag: Haiku von Bashō

    • Danke!! Ja, das ist doch mal was. Wir wissen nicht, was der MEISTER sagen würde, aber es wird😉
      Noch jemand? Wo kann man schon mal ein Themenhaiku mit fast 100% Veröffentlichungsgarantiere hinkommentieren?? Also nur zu 😉

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    • Vorsicht, Du zweifelst am MEISTER. Wobei unklar ist, was er zur deutschen Übersetzung gesagt hätte, bei der mir persönlich trotz (oder wegen??) Doppel-Ein innerlich ganz stille wird😉
      Herzlich grüsst
      Jarg

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      • Tschuldigung; wollte niemandem zu nahe treten. Aber da ich selbst im Übersetzergeschäft tätig bin, dachte ich mir, ich dürfte das zumindest mal anfragen … 🙂

        Mit bestem Gruße
        Salva

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      • Lieber Salva,
        kein Problem, alles gut! Bin des Japanischen nicht mächtig, finde aber als sprachempfindlicher Mensch, den es bei vielen Formulierungen und Gedichten „schüttelt“, den Sprachklang des Haikus ganz schön. Aber das ist natürlich auch eine subjektive Wahrnehmung … Falls Du des Japanischen mächtig bist, wäre natürlich Dein Übersetzungsvorschlag ausgesprochen interessant und lesenswert – denn schon kleine Variationen können da ja manchmal entscheidend verstärken (oder schwächen). Und manches lässt sich bekanntermaßen nur schwer (oder gar nicht) übersetzen ohne „Verlust“.
        Sonnige Grüsse von
        Jarg

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      • na, endlich, auch Meister sind nicht 24 h perfekt *gr*
        natürlich mag es im Japanischen anders aussehen, aber wenn schon eine deutsche Übersetzung, ist effektiv ein Hinweis angebracht.🙂

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      • Nun ja, es ist auch eine Frage der stimmlichen Interpretation. Da könnte man jetzt trefflich streiten, mag ich aber nicht, da ich die gefährlichen, hier überall ihr Unwesen treibenden Brombeeren jagen muss. Womit sich die weltbewegende Frage verbindet, ob Brombeeren und Frösche irgendwie in ein schönes Haiku zu bringen sind. Wer traut sich?😉

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