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Film am Mittwoch: Erste Open-Library in Deutschland

In Dänemark ist man natürlich schon weiter als hierzulande – aber nun gibt es auch in Deutschland die ersten Versuche mit Open Libraries: im Hamburg-Finkenwerden startet das erste Pilotprojekt der Bücherhallen mit einer noch vergleichsweise bescheidenen Öffnung der Bibliothek für Kunden während der Mittagspause – in der bisher schlichtweg geschlossen war.Jetzt können die Kunden zu diesen festgelegten Zeiten mit ihrer Kundenkarte in die Bibliothek gehen und sie in Selbstbedienung und ohne Service nutzen. Man darf gespannt sein, ob eine über diese Zeiten hinausgehende Öffnung auch in die Abendstunden in einer Großstadt wie Hamburg ähnlich gut funktioniert wie in Dänemark.

6 thoughts on “Film am Mittwoch: Erste Open-Library in Deutschland

  1. Hat dies auf Die Stadtbibliothek Gütersloh bloggt rebloggt und kommentierte:
    In einer seltenen, ruhigen Minute im Großraumbüro fand ich heute diesen Filmbeitrag aus Hamburg, wo ein weiterer Schritt zur Automatisierung in Bibliotheken bereits vollzogen ist. Vom dänischen Modell hatte ich bisher nur gehört.Verunsicherung macht sich in mir breit! Ist das tatsächlich ein Fortschritt oder die Konsequenz von Einsparungen?

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    • Man kann da sicher ambivalente Gefühle haben. Kämmerer, die unbedingt sparen wollen, zücken dann vielleicht gerne den Rotstift. Andererseits werden wir Bibliotheken nach meiner festen Überzeugung mit unseren bisherigen Öffnungszeiten in Zukunft nicht weitermachen können und nur mit mehr Service, mehr Zugänglichkeit zum Ort Bibliothek punkten können, wenn wir überleben wollen – auch abends, auch sonntags. Dänemark nutzt solche Chancen, bitte Kernzeiten mit personal und Servicezeiten, an denen ich die Bibliothek allein mit meiner Karte für mich öffnen kann. Und es funktioniert, auch wenn die Anbindung der Bürger an die Bibliothek dort sicher eine selbstverständlichere ist als in Deutschland.
      Für meine Bibliothek war RFID und damit mehr Selbstbedienung vor Jahren schon mal die Rettung – aber wir hatten auch immer zuwenig Personal und eine Politik, die insgesamt hinter der Bibliothek steht und nicht an Kürzungen denkt. Ich könnte mir so etwas mit den entsprechenden Investitionen sehr gut vorstellen – aber klar, Gefahr birgt es immer. Wie jede Technik.

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  2. Also bei uns wird ja grad umgestellt auf Personenlose Ausleihe. Heute habe ich die ersten Bücher am Automat abgegeben, der hat 24 h geöffnet. Ausleihe is jetzt auch an nem Terminal, der is so schnell das man ni kucken kann, man kann 5 Bücher aufeinmal drauflegen. Schon schräg.

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