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Nomaden der Lüfte : Das Geheimnis der Zugvögel / Jacques Perrin

Sechs Kamerateams waren mit Hilfe von allerlei Technik (darunter Ultraleichtflugzeug, Gleitschirm, Heißluftballon, Autos, Motorräder, Schiffe und ein ferngesteuerter) über drei Jahre lang damit beschäftigt, die beeindruckenden Aufnahmen zu diesem wunderbaren Film über den Vogelzug zusammenzustellen: er begleitet verschiedene Zugvögel im Flug auf ihrem Weg durch unterschiedlichster Landschaften und alle erdenklichen Wetterlagen.

Jacques Perrin, der einige Jahre später mit „Unsere Ozeane“ ein großes Publikum faszinierte und vorher bereits „Mikrokosmos“ produzierte, hat mit seinem Film ein beeindruckendes Dokument über die Schönheit des Vogelfluges geschaffen, das fast ganz ohne Worte auskommt und ganz auf die Kraft bewegter Bilder setzt. Unter den zum Teil auf die Kamerateams geprägten 50 Vogelarten sind Kanadagans und Singschwan, Kranich und Weißstorch, Andenkondor und Wanderalbatros, Felsenpinguin, Küstenseeschwalbe und Rosapelikan.

Als Zuschauer kann man sich dem mit der Musik unter anderem von Bruno Coulais und Nick Cave unterlegten Film und seinen spektakulären Bildern kaum entziehen und sieht sich schon bald auf geradezu hypnotische Weise in die Welt der Vögel versetzt. Zu Recht gilt „Nomaden der Lüfte“ schon heute als Klassiker des Naturfilms. Ein wunderbarer Film für alle ab etwa 8 Jahren, die an Naturfilmen und Tieren interessiert sind. Und natürlich zwillingsgetestet.

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4 Kommentare zu “Nomaden der Lüfte : Das Geheimnis der Zugvögel / Jacques Perrin

  1. Absoluter Lieblingsfilm , super Soundtrack ( gibt’s auch ohne Film ) . Macht Lust, auch mal so ein irres Projekt zu machen….na ja, das hätte mir 30 Jahre früher einfallen müssen. Eine Frage : wo verdammt noch mal kann man die Partitur zu dieser Musik ( wenigstens die Cello-lastigen Songs) bestellen und eine Warnung: die Duschzeit verlängert sich enorm, wenn der Soundtrack dabei läuft.
    Zum schmunzeln : mein Wahrnehmingsgenie in Form eines Teenies kann auf den Takt genau sagen, zu welcher Filmsequenz er gehört: da steh ich schön blöd da 🙂
    Anschauen und anhören!

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    • Vielen Dank für den Tipp mit der Filmmusik: mal sehen, ob die Zentralbibliothek meines Vertrauens, der der ich täglich mit der Bahn beim Verlassen des Hauptbahnhofes vorbeifahre, den hat. Die Fähigkeiten deines Teenies sind ja phänomenal: das könnte ich auch nicht, obwohl ich mir als Fast-Nicht-Musiker auf mein musikalisches Gehör immer etwas einbilde (was dann wieder meine Musiker-Frau zum Schmunzeln bringt 😉

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