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Djian, Philippe: Ich arbeitete für einen Mörder

Patrick ist Angestellter im Chemiewerk seines Freundes Marc. Rastlos ist er nach einem Chemieunfall unterwegs, beschwichtigt Anwohner und hilft Mark trotz dessen erwiesener Schuld bei illegalen Aktionen zur Vertuschung des Unfalls. Patrick gerät dadurch aus dem Gleichgewicht und verstrickt sich im Namen der Freundschaft tief in Schuld und Gefahr. Doch Marc braucht auch privat voll die Kraft seines Freundes, da seine Frau im Sterben liegt. Als Patrick mit der neuen, anziehenden Nachbarin Elaine und Freunden zu einem Ausflug aufbrechen will, fordert Marc zuviel: im Kofferraum seines Autos liegt bewusstlos der Beamte, der Marcs Fabrik trotz Bestechung schliessen lassen will. Gemeinsam brechen sie mit dem Entführten zur Berghütte auf. Als auch die nichtsahnenden Freunde auftauchen und ein Unwetter alle auf der Hütte festhält, wird die Situation dramatisch.

Philippe Djian gelingt es auch in diesem Buch, einen unwiderstehlich in den Sog der Erzählung hineinzuziehen, die bis zum furiosen Finale auf einer Berghütte immer mehr an Tempo gewinnt in diesem Roman um eine tiefe Freundschaft, die jäh zu zerbrechen droht. Beste Sommer- und Urlaubslektüre von einem meiner Lieblingsautoren.

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