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Zeichner verteidigen die Meinungsfreiheit

Die Anschläge in Paris im Januar 2015 waren auch Anschläge auf die Meinungs- und Kunstfreiheit und damit auf eine Errungenschaft der Moderne, ohne die eine offene, demokratische Gesellschaft nicht denkbar ist.

Im vorliegenden Buch haben fast dreissig Zeichnerinnen und Zeichner aus Deutschland und der Welt Stellung bezogen und wehren sich mit dem Stift gegen die Gewalt und gegen die Bedrohung der Freiheit von Kunst und Meinung. Ergänzt um ein ausgesprochen kluges Vorwort von Andreas Platthaus, lassen die versammelten Zeichnungen Trauer, Wut und Ohnmacht spüren, die auf die Anschläge folgten – zugleich aber auch den trotzigen Humor durchblicken, der dem Fanatismus jeder Coleur das Lachen entgegenstellt und so den Zeichenstift zur ungleich mächtigeren Waffe macht als das Gewehr.

Jutta Bauer oder Nikolaus Heidelbach, Quint Buchholz oder Joelle Jolivet, Marine Ludin, Ole Könnecke und all die anderen hier versammelten Künstler zeigen uns mit ihren Bildern ihre künstlerische Art, ihre Gefühle und Gedanken zu den Anschlägen zu verarbeiten und zu transzendieren. Ein gleichermaßen berührendes wie starkes Buch ist so entstanden, das den Schrecken illustriert und der Gewalt die Kraft des Bildes und nicht selten des Humors entgegensetzt.

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