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Logan’s Run : Flucht ins 23. Jahrhundert / Regie: Michael Anderson. Darsteller: Michael York, Jenny Agutter, Richard Jordan, Peter Ustinov …

Eine futuristische Wohlstandsgesellschaft: das Leben und die Verteilung der Ressourcen werden von einem Computersystem überwacht und gesteuert. Alle Menschen dürfen nur bis zum 30. Lebensjahr existieren: danach wartet auf sie die zeremonielle Erneuerung im „Karussell“, nach der sie wiedergeboren werden. Eine Doktrin, die nicht in Frage gestellt werden darf.

Doch einige tun es, versuchen der „Erneuerung“ zu entkommen und werden so für das System zu Läufern. Logan 5 ist „Sandmann“ und dafür zuständig, Läufer zu finden und zu töten. Die Läufer sollen sich organisiert und ein Versteck namens „Zuflucht“ organisiert haben. Logan wird ausgewählt, dieses Versteck zu finden. Um das Vertrauen der Läufer zu gewinnen, muss er sich selbst als Läufer ausgeben. Als ihm mühsam auch über die Läuferin Jessica 6 gelingt, mit den Läufern Kontakt aufzunehmen, folgt ihm heimlich sein bester Freund, der Sandmann Francis 7. Als dieser Zeuge wird, wie Logan 5 einen Läufer nicht eliminiert, sondern ihm zur Flucht verhilft, schreitet er ein. Für Logan 5 und Jessica 6, die selbst zu Gejagten werden, beginnt eine gefahrvolle Flucht durch den Untergrund …

„Logan’s run“ war fast so teuer wie Star Wars und auch ein kommerzieller Erfolg, der vor allem Lob für seine aufwändigen Spezialeffekte und Kulissen erhielt. Die Inszenierung seines Themas – Bevölkerungskontrolle durchs Lebensaltersbegrenzung – mag aus heutiger Sicht konventionell wirken, was den Genuß des sich nur lose an die Romanvorlage haltenden, aber gut erzählten Films keineswegs schmälert.

3 thoughts on “Logan’s Run : Flucht ins 23. Jahrhundert / Regie: Michael Anderson. Darsteller: Michael York, Jenny Agutter, Richard Jordan, Peter Ustinov …

  1. Der soll SO teuer gewesen sein? Ist nicht schlecht, aber kein Über-Kracher. Besser finde ich „Soylent Green“. Empfehlenswerte Dystopien: Manga-Comic „Mother Sarah“. Romane: „Der Weltkrieg-Konzern“ von Robert Asprin & „Straße der Verdammnis“ von Roger Zelazny. Da hat die Realität die SF fast eingeholt.

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  2. Kultfilm! Wenn jemand 30 wird, schaue ich zunächst unauffällig auf seine Hand, ob da nicht ein rot blinkendes Licht ist, bevor ich sie kräftig, den Jubilar herzlich beglückwünschend schüttle😉
    Müde sollte man nicht sein, wenn man die 2 Stunden, die es wert sind, aufmerksam verfolgt zu werden, durchhalten möchte. Sonst könnte Logan’s Run auch zum gefühlt längsten Lauf aller Zeiten werden – ist mir zumindest passiert. Daher möchte ich den Film auf jeden Fall nochmals schauen – gut ausgeschlafen und topfit.

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