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Zitat am Freitag : Seneca über das Leben

Welche Notwendigkeit gibt es, über Teile des Lebens zu weinen? Als Ganzes verlangt es nach Tränen.

Lucius Annaeus Seneca, genannt Seneca der Jüngere, römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Staatsmann und Stoiker (* etwa im Jahre 1 in Corduba; † 65 n. Chr. in der Nähe Roms)

Zitiert nach:
Alain de Botton: „Im Pessimismus liegt die Kraft“. In: GEO, Ausgabe 02 2017, S. 118

Bildquelle:
Calidilus

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5 Kommentare zu “Zitat am Freitag : Seneca über das Leben

  1. Lieber Jarg,
    ein Satz, der einem Philosophen und sagen wir mal Kolossalmenschen seiner Zeit absolut gut zu Gesichte steht. Andersrum wird er den Satz vielleicht auch gesagt haben, je nach seiner Dunkel- oder Hellheit…

    Ich neige seit einiger Zeit dazu, überwiegend die optimistische Fassung zu benutzen, sonst wär ich nämlich längst tot.

    Liebe Grüße von
    Kai 🎪🐎

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    • Lieber Kai,
      wahrscheinlich braucht beides seines Platz: Optimismus und Zuversicht ebenso wie Pessimismus und Skepsis. Und eine grundsätzlich epikureische Grundhaltung ist sicher von Vorteil.
      Ich gehe jetzt nach dem Sonntagslauf mit dem Sohn zur Pulse of Europe auf dem Hamburger Rathausmarkt, da ich für Europa noch Hoffnung habe und wünsche dir einen feinen Sonntag!
      Liebe Grüße aus dem verregneten Hamburg von
      Jarg

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      • Lieber Jarg,
        so sehe ich das auch – und es freut mich, dass Du zu dieser hoffentlich europafreundlichen Veranstaltung gehst, denn was Europa betrifft bin ich auch noch immer zuversichtlich, selbst wenn es bei Betrachtung einiger 🤑Mitgliedsländer etwas befremdlich wirkt. Aber welches Mittel haben wir Europäer sonst.
        Also optimistische Grüße an Euch beide und hopefully auch a wenig Vergnügen in diesem phantastischen Ambiente

        wünscht der Kai

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      • Lieber Kai,
        das hat sich auf jeden Fall gelohnt … und nächste Woche kommen hoffentlich – ob in Hamburg oder den anderen Städten – noch mehr.
        Einen zauberhaften Abend wünscht
        Jarg

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  2. Eine Frage der Identifikation.

    In der Außenseite unseres Daseins, wo auch die Empfindungen zuhause sind, die Emotionen, die Dramen, Hoffnungen, Sehnsüchte, unser Bild von uns selbst, da kannst du weinen – oder auch lachen – in Teilen oder im Ganzen. Die einen entscheiden sich vorwiegend für das eine, andere mehr für das andere. Manche Katholiken sprechen sogar vom Tal der Tränen.

    Wir haben aber auch eine Innenseite, in der die Stille zuhause ist. Sie ist unberührt vom Trubel. Je mehr wir uns ihr zuwenden, desto weniger kriegt uns die Außenseite.

    Das Äußere ist nicht von Dauer,
    ist vorübergehende Erscheinung.

    Lieben Gruß*
    dem hier Lesenden.

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