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Zitat am Freitag : Popper über die Freiheit

Wir müssen für die Freiheit planen und nicht für die Sicherheit, wenn auch vielleicht aus keinem anderen Grund als dem, daß nur die Freiheit die Sicherheit sichern kann.
(We must plan for freedom, and not only for security, if for no other reason than only freedom can make security more secure.)

Quellen:
Dt. Zitat: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde. Mohr, 7. Auflage 1992, Tübingen, S. 224
Engl. Zitat: The Open Society and Its Enemies. books.google

Bildquelle:
Wikimedia Commons, Aufruf am 3.8.3017 um 20:46 Uhr.
Source: http://www.flickr.com/photos/lselibrary/4072388266/
Author: Lucinda Douglas-Menzies
Licensing: Flickr’s The Commons

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3 Kommentare zu “Zitat am Freitag : Popper über die Freiheit

  1. „Wir müssen für Frieden sorgen und nicht nur für die Sicherheit, einzig aus dem Grund, weil nur der Frieden Sicherheit sicher machen kann.“ …sagt Karl Raimund Popper

    In deiner Forderung, lieber Karl Raimund, instrumentalisierst du Edles zum Zweck des Erreichens von Nicht-Edlem 🙂

    Wenn wir Krieg und Frieden mal einander gegenüber stellen, dann ist die „Sicherung“, ist der Begriff „Sicherheit“ dem Krieg um einiges näher, als dem Frieden. Denn mit dem Begriff „Sicherheit“ geht es uns in Wirklichkeit um die Wahrung und Sicherung von Interessen. Meistens geht es um materielle Dinge, um die Sicherung von…

    * Eigentum,
    * Grund und Boden,
    * Rohstoffen,

    aber es geht auch um die Sicherung von…

    * Wirtschaftsinteressen,
    * (Landes-)Grenzen,
    * Macht und Einfluß.

    In diesem Zusammenhang wird auch gerne von der „Berührung lebenswichtiger Interessen“ gesprochen. Dies soll eine „Notwehr-Situation“ suggerieren, damit die „Wichtigkeit“ erklären und in der Folge… die Legitimation von Aktion oder Aktionsbereitschaft begründen.

    Friedensbereitschaft ist
    eine andere Kategorie !

    Wer an Frieden interessiert ist, ist an Balance interessiert, an Ausgleich, an Harmonie. Derjenige ist interessiert, den Anderen zu verstehen und kann deshalb a u c h dessen Interessen sehen und anerkennen. Er sieht die Befindlichkeit, den Zustand des oder der Anderen, versteht deren Bedingungen und erfaßt… die Situation im Ganzen.

    Friedensbereitschaft
    setzt Offenheit für Intelligenz und
    die grundsätzliche Befähigung zu Mitgefühl voraus.

    Aus dem Blickwinkel der Geistigen Reife betrachtet, befinden wir uns, wenn wir vorzugsweise auf Sicherheit aus sind (weil ego-geleitet), auf deren untersten Stufen (1) und (2) und wer die hier definierte Friedensbereitschaft aufweist, ist (gemeinwohl-geleitet) mindestens auf der Stufe (4), vielleicht sogar auf (6) zuhause.

    .
    Die Basis des Sicherheits-Denkens ist Angst,
    der Grund der Friedensbereitschaft = Liebe.
    .

    Friedens-Bereitschaft &
    einen bunten Herbst
    wünscht Nirmalo

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