Unter der Erde · Tief im Wasser / Aleksandra und Daniel Mizielinski

Schon mit „Alle Welt – Das Landkartenbuch“ und anderen Büchern konnte mich das polnische Autorenpaar Aleksandra und Daniel Mizielinski begeistern. Mit „Unter der Erde · Tief im Wasser“ legen sie sie jetzt ein Wendebuch vor, dessen Themen in der Mitte zusammenlaufen: wird im ersten Teil nach und nach bis zum Erdkern gereist, geht es danach aus der Tiefsee hinauf. Dabei geht es beileibe nicht nur um Flora und Fauna, um Geologie und Ökologie, sondern ebenso über Weiterlesen

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Unsere Erde : Fakten und Rekorde rund um den blauen Planaten / Moria Butterfield

Das bekannte „Guinness-Buch der Rekorde“ erfreut sich ja seit Jahrzehnten anhaltender Beliebtheit. Bei vielen der vorgestellten und zum Teil eigens für die Publikation erzielten Rekorde fragt man sich allerdings schon, welche Sinnhaftigkeit dahinter steckt, zumal letztlich aus der Kenntnisnahme eines mehr oder weniger belanglosen Rekordes meistens keinerlei weitergehenden kreativen oder auf die Befriedigung geweckter Neugier gerichteten Aktivitäten zu erwarten sind, womit sich der Gehalt der genannten Publikation für mich weitestgehend auf den Unterhaltungs- und Sensationswert reduziert: von manchen der Rekorde – etwa im Hamburgerverputzen – möchte ich am Liebsten gar nichts wissen. Natürlich ist Unterhaltung nicht zu unterschätzen – und auch die Befriedigung der bei einem Augentier wie dem Menschen vorhandenen Sensationslust kann ich zu einem Teil durchaus nachvollziehen: wir waren und sind sehr neugierige Tiere, die ihre Umwelt aktiv wahrnehmen, um sie zu untersuchen, zu verstehen und zu gestalten.

Wie schön, dass es für die Befriedigung solcher Bedürfnisse auch noch ganz andere Bücher gibt, die ebenso attraktiv gestaltet sind, aber über ihren eigentlichen Inhalt hinausreichen. So wie das Weiterlesen

Nautilus´ Traum / David Almond ; Dieter Wiesmüller

Normalerweise beschreiben Erdkundebücher die Vielfalt der Welt und ihrer Landschaftsformen, ihrer Länder und der Menschen, die in ihnen leben. Den Fokus setzt dabei der Mensch: es ist sein Blick, der schaut, wertet, interpretiert, Namen gibt. Es ist der Mensch, der erzählt und erklärt.

Nautilus Traum kehrt dies um: die Menschen sind verschwunden, die Welt von Wasser überschwemmt und alles, was einst Zivilisation ausmachte, liegt unter der Oberfläche eines endlosen Meeres. Durch die Städte, vorbei an Leuchttürmen, Denkmäler, Wolkenkratzern, Brücken und Autobahnen schwimmen Weiterlesen