Bibliomania : Es lebe das Buch! / zusammengestellt von Steven Gilbar

Bücher mit Listen haben ja etwas: so wie in Lexika kann ich stundenlang darin stöbern und dabei en passant nützliches und unnützes Wissen aufsaugen. Spätestens seit den Samelsurien von Schott haben Listen ja auch in Buchform eine gewisse Verbreitung gefunden, so dass immer mal wieder etwas Neues auf den Markt kommt. Das vorliegende Buch ist zwar 2006 unter einem anderen Titel bei Diogenes erschienen, zeigt sich aber in der vorliegenden Ausgabe erweitert, überarbeitet und in attraktiver Gestaltung.

Gilbars Zusammenstellung ist ein Weiterlesen

Das Buch : eine illustrierte Geschichte / Martyn Lyons

Es gibt Formen, die kaum zu verbessern sind, weil sie sich in ihrer Grundform über Dutzende, ja Hunderte von Jahren entwickelt haben. Löffel, Teller, Eimer, Bleistift oder Stuhl gehören dazu. Ebenso natürlich das Buch an sich, das seit über zweitausend Jahren zu den von jeder Generation neu entdeckten und weiterentwickelten und trotzdem in ihren grundsätzlichen Eigenschaften kaum veränderten Gegenständen gehört.
Martyn Lyons breitet in seinem in kurze, prägnante Abschnitte gegliederten Bildband die Geschichte des Buches vor uns aus: von den frühesten Schriftzeugnissen aus Weiterlesen

Just my type : ein Buch über Schriften / Simon Garfield

Schrift: Wenn sie gut ist, fällt sie uns nicht auf, hält sich dezent im Hintergrund und erleichtert uns das Lesen, ja eventuell hat sie mit ihren Schriftzeichen auf subtile Weise eine Verbindung zum Text, dessen Inhalt und Bedeutung. Doch leider gibt es auch Schriften, die sich Weiterlesen

Die Wende : wie die Renaissance begann / Stephen Greenblatt

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Immer wieder gibt es in der Geschichte der Menschheit Phasen, in denen wenige, zunächst gering erscheinende Ereignisse, Entscheidungen oder Entdeckungen weitreichende, nicht vorherzusehende Folgen haben. Dazu gehört auch die abenteuerliche Geschichte des antiken Lehrgedichtes „De rerum natura“ von Lukrez, das fast eineinhalb Jahrtausende verschollen war und ohne dessen Wiederentdeckung im Jahr 1417 es die Renaissance, wie wir sie heute in der Rückschau kennen, vermutlich nicht gegeben hätte und die Geschichte einen komplett anderen Verlauf genommen hätte. „Die Wende“ von Stephen Greenblatt beschreibt einen solchen magischen Moment in der Menschheitsgeschichte, aber auch die Entwicklungen, die im vorausgingen und ihm folgten:

Im 1. Jahrhundert vor Beginn unserer Zeitrechnung schreibt der römische Dichter, Philosophen und Epikureer Lukrez (Titus Lucretius Carus) das Lehrgedicht „De rerum natura“ (Dt.: Über die Natur der Dinge) auf Basis und in Verehrung der Naturphilosophie Epikurs.
Geschrieben in Hexametern, gliedert sich das Gedicht in sechs Büchern. Es befasst sich in den ersten beiden Büchern mit der Atomlehre in der Tradition Demokrits, beschreibt den Aufbau der Welt aus Atomen, die sich permanent bewegen und vorübergehende Bindungen eingehen, die unendliche Vielzahl von Welten sowie deren Vergänglichkeit. Im dritten Buch beweist Lukrez die Vergänglichkeit der Seele, die Weiterlesen

Bücher-Möbel : Attraktiv mit Büchern wohnen / Alex Johnson

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Welcher leidenschaftliche Bücherfreund weidet sich nicht daran: an Bildbänden über Bücher, Bucheinbände, Buchdruck, Bibliotheken und Bücherregale? Das anregende, ja für Bibliomanen gar erregende Studium von Abbildungen aus diesem Themenkreis kann geradezu als erotische, um nicht zu sagen pornographische Betrachtung ausgelegt werden.
Deshalb gibt es im Web mittlerweile etliche seiten und Blogs, die sich ausschliesslich mit Bildern für Bücherliebhaber beschäftigen. Am bekanntesten mag da vielleicht die Weiterlesen

Manguel, Alberto: Die Bibliothek bei Nacht

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„Ich habe mir das Paradies immer als eine Art Bibliothek vorgestellt.“ So schreibt es Jorge Louis Borges, der große argentinische Schriftsteller und Nationalbibliothekar, in „Die letzte Reise des Odysseus“. Alberto Manguel war in jungen Jahren Vorleser des blinden Borges, und wenn Borges von seiner Vorstellung der Bibliothek als Weiterlesen