Truth Is A Beautiful Thing / London Grammar

Sun suffocate the atmosphere
But I am safe with you far away from you
Another fire through another open door
It’s what I’m living for (Lyrics from the song „Wild Eyed“)

Die Musik von London Grammar war bisher trotz des mehrfach ausgezeichneten ersten Albums komplett an mir vorbeigegangen. Mit „Truth Is A Beautiful Thing“ legen die drei britischen Musiker Hannah Reid (Gesang), Dan Rothman (Gitarre) und Dominic ‚Dot‘ Major (Keyboards) nun das zweite Album vor, das zwischen Weiterlesen

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One More For The Road / Curtis Stigers

Curtis Stigers, dessen „Hooray For Love“ hier zuletzt besprochen wurde, hat mit „One More For The Road“ ein weiteres bemerkenswertes Album vorgelegt. Stigers, der ursprünglich vom Jazz kommt, hatte Anfang der 1990er Jahre mit „I Wonder Why“ und später mit der Neuinterpretation von „Peace, Love And Understanding“ (Soundtrack zu Bodyguard) Hits im Üopbetreich, kehrte aber später zum Jazz zurück, um seine musikalischen Ambitionen freier verfolgen zu können.

Im vorliegenden Album interpretiert er zusammen mit der
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Eric Clapton : Live in San Diego (with Special Guest JJ Cale)

Wenn ich ausnahmsweise mal wieder zu längeren einsamen Autofahrten komme wie jüngst bei einer nebenberuflichen Dienstfahrt, komme ich auch endlich mal wieder dazu, Musik zu hören statt die bei Autofahrten meist üblichen Kinderhörbücher. Damit will ich nichts grundsätzlich gegen Kinderhörbücher äußern und gleichzeitig betonen, dass es in der Maße fürchterlich schlechter auch viele ganz hervorragende Kinder-Hörbücher gibt und wir meistens auch überwiegend solche bei uns im Auto abspielen, an denen auch wir Erwachsene unsere Freude haben. Aber bei Musik ist es halt so: wenn ich sie im Auto höre, kommt bald ein Veto der Zwillinge, verbunden mit einer ostentativ nach vorne gereichten Kinder-CD. Singe ich mit, kommt dann auch gerne lautstarker Protest.

Gelobt sei also mein jüngst zu Ende gegangener Nebenjob, denn er bot mir unlängst die unverhoffte Gelegenheit zum geradezu rauschhaften Genuß gleich mehrerer CDs. Darunter auch diese. Was soll ich sagen? Clapton Weiterlesen

Cautionary Tale / Dylan LeBlanc

Leider braucht es ja manchmal ein paar Alben, bis man auch hierzulande auf bemerkenswerte, außerhalb des Mainstreams musizierende Musiker aus Übersee aufmerksam wird. So auch bei Dylan LeBlanc, den ich erst mit seinem dritten, hier vorgestellten Album für mich entdecke. LeBlanc, 1990 geboren in Shreveport, Louisiana, wuchs dort und in Muscle Alabama auf. Er kam bereits früh über seinen Vater, zu dem er mit zehn Jahren zog, mit Musik in Berührung und begann im Alter von 15, selbst Songs zu schreiben und aufzutreten. Über verschiedene Bands aus den Bereichen Rock und Punk Rock gelangte er zu den Alabama Shakers, bei denen er heute noch spielt.

Sein erstes Album „Paupers Field“ erschien 2010 und er spielte als Opener für Künstler wie Laura Marling, Lucinda Williams und andere zu spielen. Mit „Cautionary Tale“ legt er ein bemerkenswertes drittes Album vor, in dem er Weiterlesen

2:33 / Philipp Dittberner

Das ist dein Leben, das ist wie du lebst.
Warum du liebst und lachst und dich selbst nicht so verstehst.
Warum du dir wieder so fremd bist, in einer doch so hellen Zeit.
Warum du den wieder vermisst, der dich sicher nicht befreit.
Ja genau, das ist dein Leben; das ist wie du lebst.
Warum wir manchmal fliegen; nichtmal wissen wie es geht.
Und wir immer wieder aufstehen und anfangen zu gehen.
Ja genau, das ist dein Leben und du wirst es nie verstehen.

(Aus: Philipp Dittberner, „Das ist Dein Leben“)

Ein ganzes Album voller Lieder über Liebe und Trennung, Sehnsucht und Schmerz. Das kann ganz fürchterlich in die Hose gehen und die Ohrschnittstelle drastisch mit Schmalz überlasten. Das kann aber auch so wunderbar werden wie das Debütalbum von Philipp Dittberner: fein arrangierte, zum Teil sehr Weiterlesen

To The North / Kari Rueslåtten

„Mich interessiert es, den Hörer mit Emotionen auszustatten und ihm mentale Ruhezonen anzubieten, in denen er die Augen schließen und sich an einen anderen Ort begeben kann. Ich mag Musik, die Bilder im Kopf heraufbeschwört und diese neuen Geschichten und neuen Welten werden mein Zuhause. Die Landschaften des Nordens.“ (Kari Rueslåtten, zitiert nach JPC)

Die 1973 geborene Sängerin Kari Rueslåtten wurde 1993 mit der Metal-Band The 3rd and the Mortal bekannt, die heute als stilbildend für den Frauengesang im Gothic Metal gelten. Nach diesem kurzen Ausflug in die härteren gesanglichen Gefilde zog es sie bald mehr in den Bereich Folk mund Pop, gefolgt von einer fast zehnjährigen Pause.

Nach dem 2014-Album „Time To Tell“ legt sie Weiterlesen