Cautionary Tale / Dylan LeBlanc

Leider braucht es ja manchmal ein paar Alben, bis man auch hierzulande auf bemerkenswerte, außerhalb des Mainstreams musizierende Musiker aus Übersee aufmerksam wird. So auch bei Dylan LeBlanc, den ich erst mit seinem dritten, hier vorgestellten Album für mich entdecke. LeBlanc, 1990 geboren in Shreveport, Louisiana, wuchs dort und in Muscle Alabama auf. Er kam bereits früh über seinen Vater, zu dem er mit zehn Jahren zog, mit Musik in Berührung und begann im Alter von 15, selbst Songs zu schreiben und aufzutreten. Über verschiedene Bands aus den Bereichen Rock und Punk Rock gelangte er zu den Alabama Shakers, bei denen er heute noch spielt.

Sein erstes Album „Paupers Field“ erschien 2010 und er spielte als Opener für Künstler wie Laura Marling, Lucinda Williams und andere zu spielen. Mit „Cautionary Tale“ legt er ein bemerkenswertes drittes Album vor, in dem er Weiterlesen

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La Grande / Laura Gibson


La Grande ist eine Stadt in Orgegon, USA, an der man „normalerweise vorbeifährt“. Für die Singer-/Songwriterin Laura Gibson, die dem Alternative Country zuzuordnen ist und deren Musik starke Einflüsse aus Delta Blues, Jazz und Appalachian Folk anzumerken sind, ist dort aber eine eigenartige Energie zu spüren, weshalb sie ihrem aktuellen Album den Namen dieser Stadt gab.
Beginnend mit der wundervollen titelgebenden Hymne, fährt sie fort mit dem ausgesprochen soulig-zärtlichen „Milk-Heavy, Pollen-Eyed“, nach dessen akustischem Genuss der Hörer dem Album nicht mehr entrinnen kann. Die fragile, vom Weiterlesen