Bliss Avenue / Dana Fuchs


Die USA haben ja zum Glück nicht nur Mainstreammusik von nichtssagenden Rock- und Popstars aus der Retorte zu bieten: so wie es im Filmbereich den kleinen, feinen Indepenent-Film gibt, so finden sich in der Musikszene professionelle Musikerinnen und Muisker, die nicht nur sehr gut spielen und singen können, sondern mit ihrer Musik auch etwas zu erzählen haben.

Hierzulande leider noch wenig und vermutlich allenfalls durch ihre Rolle im Musikfilm „Across the Universe“ bekannt, legte die amerikanische Musikerin und Schauspielerin Weiterlesen

Shooting rubberbands at the stars / Edie Brickell & The New Bohemians

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„I’m not aware of too many things/I know what I know, if you know what I mean“.
Auch in den 80er Jahren gab es mehr als genug schlechte, doch erfolgreiche Musik, die heute zu Recht vergessen ist. Erinnern sollte man sich aber unbedingt auch heute noch an das wundervolle Album von Edie Brickell & The New Bohemians, das 1988 nicht nur große Zustimmung bei der Musikkritik, sondern auch in den Plattenläden bekam und mit der Singelauskoplung „What I am“ auch relativ hoch in die Singlecharts kam. An diesem perfekten Album der 1966 geborenen, seit Anfang der Neunziger Jahre mit Paul Simon verheirateten Edie Brickell und ihrer Band stimmt einfach alles: hervorragende Texte, deren Gehalt sich Weiterlesen

Zaz / Zaz

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Jarg neigt ja manchmal zu Extremen. So trinkt er schon seit Wochen – obwohl bekennender Kaffee- und Pepsi-Light-Junkie – keine koffeinhaltigen Getränke. Oder er isst wochenlang morgens original Porridge zum Frühstück zum Grausen seiner gesamten Familie. Auch bei Musik hat Jarg so seine Extreme: so gibt es immer wieder Alben, die über Wochen Jargs mobiles Musikspielgerät respektive dessen Ausgabefunktionen über die Ohrschnittstelle nicht nur dominieren, sondern geradezu okkupieren.
So wie bei diesem Album der französischen Musikerin Zaz alias Isabelle Geffroy, die – seit dem Studium in der Strassenmusik und im Cabaret verwurzelt – einen wunderbaren Stil zwischen Weiterlesen

An introduction to .. Elliott Smith / Elliott Smith

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Irgendwie ist die Musik von Elliott Smith über die Jahre an mir vorbeigegangen, obwohl mir Songs des genialen und 2003 viel zu früh unter nie ganz geklärten Umständen ums Leben gekommenen Songwriters bestimmt schon untergekommen sind: so hat er einige Lieder zu Gus Van Sants „Good Will Hunting“ begesteuert und wurde mit einem davon, dem verhaltenen, traurigen Weiterlesen

Mumford & Sons: Sigh no more

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Gitarre, Bass, Banjo, Tamburin, Keyboards und Gesang: Das sind Mumford & Sons. Was zunächst klingt wie eine Bluegrass-Cowboyband aus dem Südwesten der USA, ist in Wahrheit eine vierköpfige Weiterlesen

Soap and skin: Lovetune for vacuum

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Ein erstaunliches Album für eine so junge Künstlerin. Die Österreicherin Anja Franziska Plaschg, deren Künstlerinnenname Soap & Skin ist, schafft es, nur mit Weiterlesen