Anastasis / Dead Can Dance

Die britisch-australische Band Dead Can Dance gibt es seit mittlerweile über dreissig Jahren, was auf eine gewisse Nachhaltigkeit der Musik hinweisen könnte, die sich sicher nicht dem Mainstream zuordnen lässt. So bedient sich Dead Can Dance neben den klassischen Rockwerkzeugen verschiedenster Instrumente von afrikanischen Trommeln über Didgeridoos, Dudelsäcke und asiatische Saiteninstrumenten bis hin zu elektronischen Klangquellen. Musikalisch schöpfen sie aus unterschiedliche Quellen und verwenden asatische und arabische Klänge ebenso wie mittelalterliche Melodien und Elemente aus Rock, Neoklassik und Weltmusik.

„Anastasis“ ist ihr erstes Album nach 14 Jahren: sie liefern ein Weiterlesen

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Los Pájaros Perdidos : The South American Project / L’Arpeggiata ; Christina Pluhar …

Barocke, volkstümliche Musik aus Venezuela, Argentinien und Paraguay inspiriert Christina Pluhar und ihr aussergewöhnliches Ensemble L’Arpeggiata zu einer fantastischen akustischen Reise: auf vorwiegend zu zupfenden Instrumenten, die quasi aus Europa eingewandert sind, wie etwa Psalterion, Barockharfe, Barockgitarre und Erzlaute, findet das Ensemble, verstärkt durch den Sopran Raquel Anduezas und den Countertenor Philippe Jaroussky eine überraschende, in die Beine gehende Verbindung zwischen alter Folklore, Klassik und Latinpop. „Los Párados Perdidos“ ist damit wesentlich mehr als ein Weiterlesen

Lieder von Liebe und Tod / Bobo

Ein Album mit deutschen Volksliedern und vertonten klassischen und romantischen Gedichten weckt nicht unebdingt hohe Erwartungen: viele Volkslieder kennt man in den unterschiedlichsten klassischen Interpretationen. Auch das vertonte Gedicht lässt einen zunächst eher an die klassisch-strenge, von zumeist zeitgenössischer Musik inspirierte und umspielte Variante denken.
Bobo (In White Wooden Houses) alias Christiane Bobolina Hebold, der ausgewiesene Theatermusiker Sebastian Herzfeld (präpariertes Klavier) und Annette Kaftan (Saxophon und Bassklarinette) wagen mit „Lieder von Liebe und Tod“ eine Neuinterpreation, die gekennzeichnet ist von extrem Weiterlesen

Traveller / Anoushka Shankar

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Ihre berühmte Halbschwester Norah Jones kennt mittlerweile jeder, und auch ihr Vater, der Sitarvirtuose Ravi Shankar dürfte vielen nicht ganz unbekannt sein. Die 1981 geborene Anoushka Shankar hat sich im Gegensatz zu Jones früh der traditionelle indischen Musik verschrieben und trat bereits mit 13 Jahren als Sitarspielerin öffentlich auf. Nach etlichen Auftritten mit ihrem Vater brachte sie 1998 ihr erstes Soloalbum heraus und musizierte seitdem nicht nur mit ihrem Vater und mit ihrer Halbschwester, sondern bereits mit Sting, Jethro Tull, Herbie Hancock und anderen.
„Traveller“ ist ein besonderes Album, denn Anoushka Shankar vertritt damit die gewagte musikalische These, dass Weiterlesen

Ferrer, Ibrahim: Mi Sueño

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Wer vom Buena Vista Social Club begeistert war, wird sich diesem Album des 2005 im Alter von 78 Jahren verstorbenen, von Ry Cooder entdeckten Ibrahim Ferrer nicht entziehen können. In den letzten beiden Lebensjahren von Ferrer, der immer ein eigenes Weiterlesen

Cooder, Ry: Anthology – The Ufo has landed

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Seit über dreissig Jahren ist Ry Cooder, vom Blues her kommend, dabei und begeistert mit der Virtuosität und Verwandlungsfähigkeit seiner Musik, die sich aus vielen Einflüssen speist. Seine Werke haben über die Jahre eine Unmenge von Stilen aufgenommen – vom Vaudeville über Weiterlesen