Zitat am Freitag : Bloch über die Hoffnung

Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen. Wenn wir Weiterlesen

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Frau Meier, die Amsel / Wolf Erlbruch

Frau Meier macht sich immerzu und jeden Tag und über alles Sorgen: um den Knopf am Wintermantel, merkwürdige Haare auf dem Kopf des stets sorglosen Herrn Meier, Flugzeuge, die in ihrem Garten abstürzen könnten und ob die Sonne am nächsten Tag auch wieder aufgeht. Herr Meier kocht ihr in solchen Momenten Pfefferminztee.

Dann findet sie ein hilfloses Weiterlesen

Zafir – Der schwarze Hengst / Regie: Marlene Vilstrup. Darst.: Rose Marie Hermannsen ; Katrine Schnoor [u.a.]

Dänemark. Annas Schwester ist vor einem Jahr bei einem Unfall mit ihrem Pferd Zafir gestorben. Annas Eltern verbieten ihr, das Pferd zu reiten, obwohl Anna Zafir über alles liebt. sie haben Angst, dass Anna etwas passieren könnte und halten Zafir für ein gefährliches Tier. Doch dann kommt Sharbat, ein Flüchtlingskind, das Weiterlesen

Der Tod auf dem Apfelbaum / Kathrin Schärer

Der Fuchs will nicht sterben, obwohl er und seine Frau schon alt geworden sind und alles beschwerlicher ist. Als er von einem Zauberwiesel einen Wunsch geschenkt bekommt, wünscht er sich, dass alle auf dem Apfelbaum kleben bleiben mögen, die ihm seine Äpfel klauen wollen. Zwar befreit er sie wieder, aber der Zauber wirkt. Als dann plötzlich der Tod Weiterlesen

Die unheimliche Bibliothek / Haruki Murakami. Kai Menschik [Illustration]. Ursula Gräfe [Übersetzung].

„Natürlich war die Leihfrist nicht überschritten. Ich hielt sie immer auf den Tag und die Stunde genau ein. Schon weil meine Mutter mich städnig darauf hinwies. Es war wie bei einem Schäfer. Passte er nicht ordentlich auf seine Schafe auf, gingen sie verloren. Ich hütete die Bücher wie ein Schäfer die Schafe.“ (S. 5)

Bibliotheken sind ja Orte, wo die Erscheinungen der Welt auf unterschiedliche Weise zusammenlaufen und sich kreuzen können. Nicht umsonst kommen Bibliotheken in der fantastischen Literatur, in Dystopien und Science-Fiction immer wieder gerne vor: dabei stehen sie nicht symbolisch für Orte des Wissens und des Gedächtnisses, sondern auch für Orte voller Geschichten, voller Fantasie.

In „Die unheimliche Bibliothek“ begleiten wir einen Jungen, der eigentlich nur wie so oft seine Bücher in der Bibliothek abgeben will, um auf keinen Fall die Leihfristen zu überschreiten. Er gibt die Bücher ab und fragt nach einem Buch. Die Frau an der Rückgabe schickt ihn in Raum 107: dieser liegt im Keller, den der Junge bisher noch nie gesehen hat.

In Raum 107 begegnet er einem Weiterlesen