Die versunkene Stadt Z / Regie: James Gray. Darst.: Charlie Hunnam, Robert Pattinson, Sienna Miller [u.a.]

Percy Fawcett, ein britischer Offizier und Landvermesser, erhält 1906 von der Royal Geographical Society den Auftrag, den Grenzbereich von der miteinander im Konflikt stehenden Länder Bolivien und Brasilien zu vermessen und so von neutraler Seite einen Beitrag in der Vermittlung des schwelenden Grenzkonflikts zu leisten. Zugleich soll er das weithin unerforschte Gebiet kartografieren. Zusammen mit seinem beherzten Assistenten Henry Costin und einer kleinen Mannschaft macht er sich auf einem kleinen Floss auf den Weg. Neben seinen Vermessungsarbeiten entdeckt er eines Tages Überreste einer offensichtlich alten, vergessenen Kultur und Weiterlesen

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Doctor Who – Die Hand des Omega (Doctor Who Romane, Band 1) / Ben Aaronovitch

London, England. Der Siebte Doktor reist zusammen mit seiner jugendlichen Assistentin Ace zurück in das Jahr 1963 an die Coat Hill School. Er will ein mächtiges Instrument bergen, dass er einst hier zurückgelassen hat: die sogenannte Weiterlesen

Die Abenteuer des Robin Hood / Regie: Michael Curtiz, William Keighley. Darst.: Errol Flynn, Olivia De Havilland, Basil Rathbone [….]

England, 1191. Richard Löwenherz, König von England, wird in Österreich entführt. Sein ehrgeiziger Bruder Prince John sieht seine Chance gekommen, die Macht zu übernehmen: zusammen mit einigen Normannen übernimmt er wichtige Positionen im Land und erhöht drastisch die Steuern für die Angelsachsen – angeblich, um das Lösegeld für seinen Bruder aufzubringen. Seine Schergen bedrohen jeden, der sich weigert oder aufbegehrt, und das Volk verarmt zusehends. Als Johns Vasalle Sir Guy von Gisbourne einen hungrigen Wilderer töten will, greift Robin von Locksley, auch bekannt als Robin Hood, ein.

Offen tritt Robin daraufhin gegen Prince Johns Regime auf und Weiterlesen

From Time To Time [Die Kamine von Green Knowne] / Regie: Julian Fellowes. Darst.: Maggie Smith, Alex Etel, Timothy Spall, Pauline Collins, Eliza Bennett (…)

Der 13jährige Tolly (Alex Etel) reist 1944 mit dem Zug aufs Land zu seiner Großmutter Linnet (Maggie Smith), die im alten Landhaus „Green Know“ zusammen mit ihrer Haushälterin Miss Tweedle (Pauline Collins) der Familie lebt und kurz vor dem finanziell bedingten Verkauf des hoffnungslos überschuldeten Hauses steht. Am Bahnhof wird er abgeholt von Boggis (Timothy Spall), dem wortkargen Diener. Tollys Vater ist im Krieg in Nazi-Deutschland verschollen und er hofft wie seine Großmutter, dass er nach Ende der Kämpfe wieder auftauchen wird.

Doch schon in der ersten Nacht überlagert die Begegnung mit Weiterlesen

Gangsta-Oma / David Williams, Tony Ross (Ill.)

Es ist nicht leicht für Ben. Seine Eltern sind Tanzshowfanatiker, die keine Sendung ihres Lieblingsimpresarios verpassen, und haben kein Verständnis dafür, dass Ben, der Tanzen hasst und nichts mehr liebt als Rohre, Abwassersysteme und Siphons liebt, leidenschaftlich gerne Klempner werden würde. Außerdem muss er jeden Freitag zu seiner langweiligen Oma, die am liebsten Kohl ist, dementsprechende Flatulenzen absondert und für ihr Leben gern Scrabble spielt.

Doch eines Tages findet Ben heraus, dass seine Oma eine berühmte Juwelendiebin war und Weiterlesen

Die Legende von Barney Thomson – Waschen, schneiden, umlegen / Regie: Robert Carlyle. Darst.: Robert Carlyle, Emma Thompson, Ashley Jensen, Ray Winstone […]

Bridgeton, Glasgow (Schottland): Barney ist seit zwanzig Jahren Friseur im Salon „Henderson’s Barbers“, um die fünfzig Jahre alt und lebt ein strunzlangweiliges Leben. Da er Konversation hasst und zuweilen eine sehr brüske Art hat, lassen sich die Kunden lieber bei seinen Kollegen die Haare schneiden. Seine kettenrauchende Mutter ist enttäuscht von ihm und lässt ihn immer wieder ihre Verachtung spüren. Als er seinen Job zu verlieren droht, stirbt durch Weiterlesen

Der Mann, der einen Baum fällte und alles über Holz lernte / Robert Penn

Jeder dieser Gegenstände sprach für sich vom Geschick und Idealismus der Kunsthandwerker und Handwerker, die sie geschaffen hatten. Das Wissen dieser Menachen deutete auf eine Zeit hin, zu der das Verhältnis zwischen Mensch und Natur noch etwas sensibler und enger war. Gemeinsam sprachen die Gegenstände von der langen und kreativen Beziehung zwischen Menschheit und Esche, von einer Übereinkunft, die sich über Jahrtausende hinweg bewährt hatte und von einer Kultur an die andere weitergegeben worden war. Ich hatte eine Esche gefällt und das Beste aus ihrem Holz gemacht. Was könnte einfacher sein? Es war ein tief befriedigendes Unterfangen gewesen, das mich in einer sich ständig verändernden Welt fest an einem Ort verwurzelt hatte. (S. 247).

Der britische Autor und Journalist Robert Penn, einigen vielleicht bereits bekannt durch seinen fahrradleidenschaftlichen Bestseller „Vom Glück auf zwei Rädern“, lebt mit seiner Familie fern großer Städte in einer waldigen Gegend von Wales, hat zwei Hunde und eine Menge Äxte. Seit zehn Jahren lebt er auf dem Land und hat mit der Zeit auch gelernt, den zum Grundstück gehörigen Wald naturnah zu nutzen und wieder zu einer von Lichtungen durchzogenen, artenreichen Oase zu machen. Er lernt die Arbeit im Wald zu schätzen, die seinen Körper auf besondere Art fordert:

Was mich jedoch am meisten und längsten fesselt, ist die körperliche Aufrichtigkeit des Aktes selbst – einen Klumpen Stahl mit achtzig Stundenkilometern durch die Luft zu schwingen und ihn in einem Holzklotz zu versenken. Wenn ich ein großes, knotiges Stück vom unteren Stamm einer Eiche abschlagen will, die Schneide der Axt zurückprallt und nur eine kaum sichtbare Kerbe hinterlässt, flutet der gescheiterte Versuch über den Axtstiel aus Eschenholz in meine Arme bi sind meine Schultern hinein zurück. Dann spüre ich die Kraft eines Baumes, der sich dem Willen unzähliger Stürme widersetzt hat. Durchdringt die Axt andererseits die Oberfläche eines Eschenblocks, fahren die Wangen des Axtkörpers durch die Spalte im Holz wie Wasser, das an Felsen brandet, und fallen zu beiden Seiten des Hackklotzes zwei cremig weiße Holzstücke hinunter – dann wird mein ganzer Körper von dem unvergleichlichen Gefühl erfüllt, etwas vollbracht zu haben. […] Als scheinbare banale Alltagstätigkeit ist das Hacken von Eschenholz einfach unschlagbar. (S. 55-56)

Als er im Laufe der Jahre auch Eschen freischneidet und ihren Wuchs bewundert, erinnert er sich Weiterlesen