Wall-E – Der letzte räumt die Erde auf / Regie: Andrew Stanton

Längst haben die Menschen die durch Umweltverschmutzung und Konsum unbewohnbare Erde verlassen. Und doch bewegt sich nach 700 Jahren Exodus noch etwas emsig auf dem Planeten: der kleine Roboter Wall-E, der letzte Roboter, der noch mit dem Aufräumen auf der Erde beschäftigt ist: er fährt jeden Tag raus, sammelt Müll und presst Schrottballen. Über die Jahre hat Wall-E jedoch einige roboteruntypische Eigenschaften entwickelt und verfügt jetzt über Persönlichkeit. Er sammelt besonderen Müll, sortiert ihn und fühlt sich einsam.

Umso aufgeregter ist Wall-E, als eines Tages ein riesiges Raumschiff landet und eine Robotersonde namens EVE absetzt. EVE verhält sich seltsam, doch Wall-E lässt nicht locker. Als eines Tages das riesige Raumschiff wieder zurückkehrt, beschleunigt sich Wall-E’s Leben plötzlich rasant – und plötzlich hat er die Verantwortung für die Zukunft der in die Weiten des Alls verschwundenen Menschheit …

Wall-E ist ein besonderer Zeichentrickfilm, der im ersten, nahezu sprachlosen Drittel von geradezu poetischer Schönheit und sehr berührend ist. Rasch gewinnt der Film danach an Fahrt und glänzt mit einer Fülle kreativer Details, überaus witzigen und prägnanten Charakteren und einem furiosen Finish. Etliche filmische Zitate stammen aus Science-Fiction-Klassikern, erweisen ihnen Referenz und erlauben sich doch mancherlei Spaß damit. Zugleich zeichnet der Film ein düsteres Bild von der möglichen Zukunft der Menschheit als fettleibige, unbewegliche und permanent durch Technik betreute Raumschiffpassagiere, nicht ohne am Ende über Wall-E’s tapferen Einsatz einen Hoffnungsschimmer zu geben.

Am Ende dieses beglückend schönen und aberwitzigen Trickfilm möchte man – um mit Georg Seeßlen zu sprechen – „am liebsten noch ein halbes Stündchen mit Wall-E im Müll verbringe“. Beste Trickfilmunterhaltung mit Niveau und zahllosen wunderbaren Details für die ganze Familie. Erfolgreich zwillingsgetestet und für alle.

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Der Hund, der „Herr Bozzi“ hieß / Regie: Ladislao Vajda. Darst.: Pablito Calvo, Peter Ustinov, Aroldo Tieri, Silvia Marco …

Brooklyn, New York in den 1950er Jahren. Der Rechtsanwalt Bozzi ist Besitzer und Vermieter einer Reihe von Wohnungen und Gaststätten in einem italienisch dominierten Einwandererviertel. Hartherzig, stur und ohne Mitleid ist er auf seine Einnahmen und seinen eigenen finaziellen Vorteil erpicht, zögert nicht, selbst in Not geratene Mieter zu kündigen und behandelt seinen Kanzleimitarbeiter Bruno fast wie einen Sklaven. Wenn Bettler oder andere arme Menschen an seiner Tür klingeln, vertreibt er sie mit täuschend echten Hundelauten.

Als er eines Tages auf diese Weise eine Weiterlesen

Pom, le poulain – Auf sanften Hufen / Regie: Olivier Ringer. Darst.: Richard Bohringer ; Morgan Marinne …

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Mirabelle ist das Leitpferd bei den Arbeitspferden des Sägewerksbesitzers. Wenn die mächtige Kaltblutstute mit den anderen vor einen Baum gespannt wird, orientieren sich alle an ihr. Doch dem jugendlichen, jähzornigen Sohn des verwitweten Sägewerksbezitzers ist Mirabelle ein Dorn im Auge. Einen Unfall, den er selbst provoziert hat und bei dem er verletzt wird, nimmt er zum Anlass, für ihren Verkauf zu sorgen. Julien, der alternde Vorarbeiter, erreicht aber, das Mirabelle nicht zum Schlachthof, sondern Weiterlesen

Die Gänsemagd

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Einst hat König Sigismund seinen Freund, König Gustav (Henry Hübchen), vor einem Drachen gerettet. Seitdem ist Sigismunds Tochter, Prinzessin Elisabeth (Karoline Herfurth), dem Sohn von König Gustav, Prinz Leopold (Florian Lukas), versprochen. Endlich erwachsen geworden, macht sie sich auf die Reise, zu ihrem Schutz begleitet von der Magd Magdalena (Susanne Bormann). Doch die böse Magdalena, seit Kinderzeiten auf Rache sinnend für eine lange zurückliegende Ungerechtigkeit, zwingt Elisabeth zum Rollentausch und Weiterlesen

Mein Freund Knerten / Regie und Drehbuch: Asleik Engmark n. d. Buch von Anne-Catharina Vestly.

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Norwegen, 60er Jahre. Der 6jährige Lillebror ist unglücklich, seit er zusammen mit seinen Eltern und seinem älteren Bruder aufs Land gezogen ist: Freunde für ihn sind nicht in Sicht, und er fühlt sich rasch einsam. Sein Vater versucht weiter erfolglos, als reisender Vertreter Unterwäsche zu verkaufen, seine Mutter verdingt sich deshalb im Dorfladen – und sein liebevoller, aber auf seine Weise einsamer Bruder kürzt rasch aufgrund des Anpassungsdrucks seine für die Zeit ungewöhnlich langen Haare.
Doch dann wird ein seltsam geformter Zweig für Lillebrot zu seinem imaginären Freund Knerten, der Weiterlesen

Der Grüffelo / Regie: Jakob Schuh ; Max Lang n. d. Bilderbuch v. Axel Scheffler. Musik: René Aubry. Dt. Sprecher: Heike Makatsch ; Christian Ulmen ; Otto Sander …

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Vor allem für eine kleine Maus. Überall lauert jemand, der sie fressen will. Da erfindet sie am besten einen schrecklichen grossen Freund, mit dem sie jedem droht, der sie fressen will: den Grüffelo. Aber am Ende gibt es den tatsächlich, und er mag am liebsten Weiterlesen